Dortmund

Dortmund ist weit über die Grenzen von Deutschland vor allem für eins bekannt: den BVB. Der Fußballclub Borussia Dortmund spielt nicht nur in der Bundesliga, sondern auch international an der Spitze. Die Vereinsfarben begegnen Reisenden schon, sobald sie aus dem Hauptbahnhof treten: Das Dortmunder U, eines der Wahrzeichen der Stadt, verströmt sein gelbes Licht über den Dächern der Metropole.

 

Was viele Besucher nicht wissen ist, dass die gelbe Farbe nichts mit dem Sportverein zu tun hat und dass als „Dortmunder U“ ein ganzer Gebäudekomplex bezeichnet wird. Das ehemalige Firmengelände der ‚Union-Brauerei‘ ist heute ein Kunst- und Kulturzentrum, in dem regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. An diesem Gebäude und an vielen anderen Ecken der Stadt zeigt sich deren geschichtliches Erbe: Dortmund war als größte Stadt des Ruhrgebiets eines der Zentren der industriellen Revolution in Deutschland.

Der Hauptbahnhof liegt mitten in der Innenstadt, umgeben von Geschäften und Ladenzeilen. Auch die Thier-Galerie, ein riesiges Shopping-Center, liegt in unmittelbarer Nähe. Besucher, die sich erst einmal orientieren möchten, sollten einen Abstecher in das Büro von DORTMUNDtourismus machen, welches direkt vor dem Hauptbahnhof angesiedelt ist. Ein touristisches Highlight, das mit einem kleinen Abstecher vom Bahnhof erreicht werden kann, ist die Kirche St. Reinoldi, die dem Schutzpatron der Stadt gewidmet ist.

Fußballfans, die nur aus einem Grund in der Stadt sind, haben es nicht weit ins Signal Iduna Stadion, dem Heim der Borussen. In 20 Minuten ist es mit der Bahn zu erreichen. Circa einen Kilometer entfernt liegt der Westfalenpark, eine riesige Grünfläche und ein beliebtes Naherholungsgebiet der Dortmunder. In dem Park liegen mehrere kleine Gewässer und der Fernsehturm, von dem aus man die Aussicht auf die Stadt genießen kann. Wer dem Fußballthema treu bleiben will und dieses mit einer kulturellen Unternehmung verbinden möchte, für den ist das Deutsche Fußballmuseum perfekt – ein Erlebnismuseum, das nicht nur die Geschichte der Sportart erzählt, sondern auch Taktiken und Techniken darstellt und Besucher zum Mitmachen einlädt. Sehenswert ist auch das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, in dem man mehr über die Geschichte der Region und deren Rolle in der Industrialisierung erfährt.